Gegründet im November 1989 – Online-Ausgabe seit 2004Ausgabe Nr.84 - 31. Oktober 2014

Virtuelle Ausgabe Nr. 84 (701) vom 31. Oktober 2014

Jeder hat sein persönliches Tagebuch von 1989 ff.

Dr. med Peter Ohl

Jeder im Osten, der heute 40 Jahre oder älter ist, verbindet seine Erinnerungen an die Ereignisse von 1989 mit starken Gefühlen. Ungezählt sind inzwischen die Bücher und Artikel über diese Zeit vor 25 Jahren und jeder versucht sein Verständnis von der DDR, deren (w)ENDE und den Weg ins wiedervereinte Deutschland in Worte zu fassen. Ein Puzzle oft nicht passender Teile und doch jedes für sich echt.
Wir hatten bis 1945 die gleiche Geschichte, wir waren eins. Doch nach 40 Jahre auf sehr unterschiedlichen Wegen, mit Begeisterung, Gleichgültigkeit oder Widerstreben war sehr viel verändert, in uns und um uns. Beim wieder Aufeinandertreffen der beiden deutschen Staaten war der Takt durcheinander gekommen. Es kam zu Stolpern, Fehlern und Enttäuschungen (das Ende der Täuschung). Um hier einen neuen Anfang zu finden und zu bestehen, bedurfte es Mut, Visionen und Begeisterung und bald auch der Korrekturen unserer Vorstellungen von der sozialen Marktwirtschaft. Wir mussten viel lernen. Und manche mussten viel erdulden.
Inzwischen sehen wir klarer und sind froh, dabei gewesen zu sein, nicht nur beim Protest 1989, sondern auch beim Neuanfang. In der Zusammenführung gegensätzlicher Gesellschafts- und Wirtschaftssysteme sind wir weit gekommen. Die Fehler und Erfahrungen dieser Zeit können helfen, Lösungsansätze für die unvergleichlich schwierigeren Aufgaben in Gegenwart und Zukunft zu finden.
Die Globalisierung und die mit ihr verbundene neue weltweite Kommunikation zwingt ideologisch, gesellschaftlich, ökologisch und ökonomisch zu völlig neuem Denken und Handeln.

Unser Transparent zur Montagsdemonstration

am 23. Oktober 1989 in Leipzig

 

transparent_1989

 

Offener_Brief_1989

 

 

 


 

Großdemonstration auf dem Schützenplatz Meerane am 02. November 1989

Auseinandersetzung mit den Betriebs-Parteileitungen und der SED-Kreisleitung zum Zentralismus und Führungsanspruch der SED, wodurch die Stadt Meerane zum „vernachlässigten Territorium“ wurde.

 


 

25 Jahre Wende - auch ein Erlebnisbericht


zum Tag der Deutschen Einheit 2014 von Ralph Schmid, Ludwigsburg

 

Ralph SchmidDerzeit wird durch viele Berichte in den Medien an die Vorgänge vor 25 Jahren in der DDR erinnert mit der Flucht Ober Ungarn, die dortige Grenzöffnung zu Österreich, der Flucht in die Botschaften der Bundesrepublik, der Ausreise mit der Bahn Ober das Gebiet der DDR, die großen Montagsdemonstrationen, die Gründung des Neuen Forums. Sie führten zum Fall der Mauer und zur staatlichen Vereinigung. In Meerane erinnert man sich auch die erste Gründung einer unabhängigen Zeitung, dem Meeraner Blatt, Im November 1989. Dies sind emotionsgeladene Erinnerungen, die einen bis heute schaudern lassen. Für Menschen, die in der DDR aufgewachsen sind, dort lebten oder Angehörige dort hatten, waren dies hoffnungsvolle und glückliche Ereignisse mehr noch als für die meisten anderen deutschen Staatsbürger. Nur wenige werden mit Grausen daran zurückdenken - vor allem diejenigen, deren Ideologisches Denken und ihr Lebenstraum gestört wurden oder die Macht, Ihre politische Pfründe oder kleinen Vorteile verloren.
Aber auch die Menschen Im westlichen Teil Deutschlands haben hilflos und machtlos für das Gelingen gebangt und auf ein gutes Ende gehofft und jede neue Nachricht aufgesogen.
Ich habe schon ab Ende der 60er Jahre im Unterricht zur Ausbildung der Verwaltungsbeamten jedes Jahr gesagt, dass ich fest an eine Wiedervereinigung glaube, weil aus der historischen Erfahrung es noch nie gelungen ist, ein Volk gegen seinen Willen zu trennen. Niemals hätte ich gedacht, dies noch erleben zu dürfen.
Da ich niemanden hatte, der mich zur Erlangung eines Einreisevisums in die DDR einladen konnte, habe Ich eine Im Jahr 1980 vom ADAC angebotene Reise - zusammen mit dem Reisebüro der DDR- wahrgenommen. Meine Frau und ich konnten so mit dem eigenen Auto drei Wochen frei durch die ganze DDR, mit Ausnahme des Bezirks Suhl, reisen. Die Interhotels waren für uns vorgebucht. Später war dies nicht mehr möglich, weil die Nachfrage zu gering war, leider. So kannten wir Landschaften architektonische und andere Kunstschätze erleben, die wir zuvor nur aus Büchern kannten. Wir reisten über Ludwigslust, Schwerin, Wismar, Güstrow, Bad Doberan, Rostock, Stralsund, Greifswald, durch die Müritzer Seenplatte, Chorin nach Berlin und Potsdam, dann nach Dresden, die Oberlausitz, Leipzig, Naumburg, Weimar, Erfurt, Eisenach, Wernigerode, Quedlinburg, Halberstadt nach Magdeburg.
Einschneidender und wichtiger für uns aber waren die Begegnungen und Gespräche mit den Menschen. Dabei erfuhren wir die wirklichen seelischen Nöte und Schwierigkeiten im alltäglichen Leben in der DDR. Wir ließen uns in den Gaststätten gerne zu Menschen, die schon an Tischen saßen, platzieren. So entstand ein Kontakt leichter. Diese Gespräche und weitere Erlebnisse haben uns In den folgenden Jahren bis 1990 stark beschäftigt und Innerlich gequält, weil uns unsere Hilflosigkeit Immer mehr bewusst geworden war. Auf Fragen, was wir für sie können, erhielten wir oft die Antwort "Immer wieder kommen" und „uns nicht vergessen". Das Erstere konnte ich nicht erfüllen, bzw. erst im Frühjahr 1990, das Zweite war regelmäßig In unserem Gedächtnis und In Gesprächen mit Bekannten. Die Nachrichten aus der DDR erhielten für uns ein anders Gesicht und Gewicht.
Wir hatten auch Begegnungen mit den Organen der Staatsgewalt. Die Einreise bei Lauenburg war wider Erwarten problemlos. Die Befragung erfolgte am Auto durch einen hoch dekorierten Offizier mit großen, goldbestickten Schulterklappen, sehr freundlich in sächsischem Dialekt. Wir unterhielten uns aufgrund unserer Reiseliteratur auch über Kunst und Kultur und sie endete mit der rhetorischen Frage „Gibt es dass auch, dass uns jemand aus der BRD nur als Tourist besucht". Die Ausreise bei Magdeburg war dagegen unfreundlich, die Forderungen im schroffen Befehlston. Als ich die Rückbank nicht ausbauen konnte, musste ich das Auto völlig leeren und alles nebeneinander zur Kontrolle auf den Boden legen. In Dresden suchte ich eine der uns vorgegebenen Tankstellen. Als ich nach dem Stadtplan vermutete, in deren Nähe zu sein, frag¬te ich einen an der Straße stehenden Volkspolizisten, Er sagte, dass hier keine Tankstelle sei und verwies mich ans andere Ende der Stadt. Zum Wenden fuhr ich noch über die Kreuzung, und siehe da, 50 Meter weiter war die Tankstelle, bei der Ich meine Tankgutscheine einlösen konnte. Der Polizist grinste breit.
In Berlin vor einem Autogeschäft Unter den Linden unterhielten wir uns mit einem jungen Paar über Autos. Mitten Im Satz sagte er "weg hier[' und sie rannten schnell in die Menschenmenge; warum wohl.
In Weimar setzten wir uns abends in das Restaurant unseres Hotels „Elefant“, Die wenigen Gäste saßen jeweils zu zweit an einem Tisch. Als ein weites Paar kam, wurden sie an unseren Tisch platziert, obwohl es noch zahlreiche freie Tische gab. Uns war es nicht unrecht. Sie erzählten uns, dass sie es sich einmal im Monat leisten, in ein gutes Lokal zu gehen. Sie waren angeblich ein in Ungnade gefallener Rektor einer Schule und seine Frau eine Schulsekretärin. Das Gespräch lenkten sie schnell auf die Mangelwirtschaft und auf andere Schwierigkeiten, auf fehlende Waren, weil sie nach Moskau zur Olympiade geliefert werden mussten. Dies war anders als sonst, daher hörten wir aufmerksam zu und enthielten uns jeglicher Wertung. Als sie gegangen und wir nur noch alleine im Raum waren, fragte uns die Beidienung: „Haben Sie sich mit unseren Genossen gut unterhalten?". So ahnten wir, dass diese Platzierung kein Zufall war, was fast 20 Jahre später sich aus meiner Stasi-Akte bestätigt hat; dort sind auch die Gespräche mit meiner Frau im Zimmer unseres Hotels „Newa" in Dresden vermerkt.
Wahrscheinlich führten all diese Erlebnisse und meine Kenntnis der Regionen der DDR dazu, dass ich lm Februar 1990 sofort bereit war, die Partnerlandkreise aus der Zeit vor 1952 zu betreuen. Im März 1990 reiste ich nach Leipzig zur Schulung von Wahlhelfern für die Kommunalwahl im Mai. Im Juni und Juli war ich in Bischofswerda und In Niesky und anschließend in Chemnitz. Zur Gründung der Dachorganisation der sächsischen Landkreise war ich als Beauftragter des Landrates von Bischofswerda zusammen mit dem Kreistagspräsidenten in Radebeul, dabei konnte ich viele der Landräte kennenlernen und den Aufbau eines Schulungssystems für die Verwaltung anregen.
Zu meinen Aufgaben gehörte auch, die Mitarbeiter der Partnerkreise zu einem unserer Fachkollegen zu vermitteln und sie bei ihren Arbeitsbesuchen In Ludwigsburg zu betreuen. Umgekehrt konnte ich unsere Fachkollegen ermutigen, in die sächsischen Kreise als Berater zu gehen. Im Herbst 1990 habe ich in Weißenfels Kreis- und Stadträte in die neu geltenden Gesetze der Bundesrepublik eingeführt. Ab Februar 1991 haben wir in Sachsen auch Schulungen für Verwaltungsmitarbeiter durchgeführt - nicht nur für unsere Partnerkreise. Hierfür wurden Kollegen aus unserem Hause motiviert. Ich habe in den folgenden vier Jahren unterrichtet und Klausuren korrigiert, vor allem in Chemnitz, Hartmannsdorf bei Limbach-Oberfrohna, Niesky, Bischofswerda, Frankenberg, Meißen, Dresden (Kepp-Schloss), Glauchau, Hohenstein-Ernstthal, Breitenbrunn. Der Ludwigsburger Kreistag und Landrat Dr. Ulrich Hartmann haben diese Ersthilfeaktionen immer gern unterstützt, auch wenn dadurch viele hundert Arbeitsstunden aufgewendet werden mussten; allen war die Notwendigkeit und unser Verantwortung bewusst. Nach meiner Pensionierung mit 65 habe ich zum krönenden Abschluss noch mehrere Monate in Meerane gearbeitet und am Ende im Hochzeitswald mit meiner Frau ein Bäumchen gepflanzt. Persönliche Kontakte aus all diesen Jahren bestehen bis heute.
Wenn wir an die 25 Jahre zurückdenken, müssen wir zu dem Ergebnis kommen, dass die Wiedervereinigung ein Glücksfall für alle Deutschen ist und allen Menschen eine Bereicherung gebracht hat. Wir haben sie dem Mut der damals den in der DDR demonstrierenden Menschen zu verdanken. Wir erinnern uns dankbar in großen und kleinen Gesten, um dies nicht zu in Vergessenheit geraten zu fassen.

 


Im Wohngebiet an der Schönberger Straße wird wieder gebaut

Wohngebiet Schönburger Straße

Karte Schönburger StraßeFür die beispielhafte Erschließung des Wohngebiets an der Schönberger Straße erhielt die Stadt Meerane 1998 den Städtebaupreis der Landesbausparkassen in Bonn. Viele Familien sind inzwischen auf dem 1 A Standort heimisch geworden. Für die wenigen noch freien Flächen ist die Nachfrage gestiegen. Die Stadt hat jüngst wieder einige davon verkauft.
Im Rondell an der Waldstraße sah der Bebauungsplan eigentlich mehrstöckige Wohnriegel vor. Jetzt entstehen auf einer Teilfläche Einfamilienhäuser. Im vorderen (gelben) Bereich wäre auch ein altersgerechter Komplex mit Fahrstuhl noch denkbar.

 

 

 

Kultur und Wissenschaft

 

Bildungsstiftung

 

Einladung

Sehr geehrte Leserinnen und Leser des Meeraner Blattes, unter dem Titel „Die Vermittlung von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik im Land der Ingenieure und Erfinder: Was können und was sollten allgemeinbildende Schulen leisten?“ findet am

12.11.2014, 19.00 Uhr,

in der Aula des Europäischen Gymnasiums Meerane

eine öffentliche Podiumsdiskussion statt, zu der wir Sie herzlich einladen. Gemeinsam mit Ihnen und unseren Podiumsgästen möchten wir die Zukunft der MINT-Fächer an den allgemeinbildenden Schulen diskutieren.

Als Podiumsgäste konnten wir

gewinnen. Weiterhin wird auf dem Podium ein Vertreter des Europäischen Gymnasiums Meerane die „Innenansicht“ darlegen. Die Diskussion bildet den Auftakt der neu von der Europäisch-Humanistischen Bildungsstiftung initiierten Reihe "Zu Gast am Europäischen Gymnasium". Wir würden uns sehr freuen, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

Mit freundlichen Grüßen

Harald Evers
Kuratoriumsvorsitzender der
Europäisch-Humanistischen Bildungsstiftung


Johann Gottlieb Seydlitz - ein Philosoph aus Meerane ( * 18. Oktober 1730 in Meerane; † 5. Januar 1808 in Leipzig)

In der Leopoldchen Chronik, in der ich heute blätterte wurde eines Philosophen gedacht, der aus Meerane stammt. Ich hatte noch nie etwas von ihm gehört. In Wikepedia stand aber ein Artikel über ihn.

Christian Gottlieb Seydlitz war der Sohn des Apothekers Georg Gottlieb Seydlitz und dessen Frau Eva Dorothea (geb. Friderici), der Tochter eines Orgelbauers. Nach Abschluss des Gymnasiums in Gera nahm er das Studium an der Universität Leipzig auf. Hier erwarb er 1754 den akademischen Grad eines Magisters. 1767 erwarb er an der theologischen Fakultät den Grad eines Baccalaureus. Im selben Jahr wurde er als Nachfolger von Johann Christoph Gottsched Professor der Logik und Metaphysik. In diesem Amt blieb er bis zu seinem Lebensende und beteiligte sich auch während dieser Zeit an den organisatorischen Aufgaben der Leipziger Hochschule. So war er mehrfach Dekan der philosophischen Fakultät gewesen und im Wintersemester 1777 Rektor der Alma Mater.

Er gehörte seit 1782 der Leipziger Freimaurerloge Minerva zu den drei Palmen an.

Eckard Krause, München

 

Buchempfehlungen

 

Thomas Meyer, Der nicht aufgibt - Christoph Wonneberger - Eine Biografie, Buchhandlung Ungelenk, 176 Seiten mit vielen Abbildungen, 9,90 €, ISBN 978-3-374-03733-9 Als Pfarrer der Dresdner Weinbergkirche initiierte er den Sozialen Friedensdienst und begründete die Tradition der Friedensgebete. Von 1986 bis Ende Oktober 1989 war er der Koordinator der Leipziger Friedensgebete in der Nikolaikirche. Unvergessen ist sein Interview in den Tagesthemen am 9. Oktober 1989, live aus Leipzig.
Diese Buchempfehlung gab uns Eckard Krause, Bibliothekar i. R. in München / Laim

 

Leserbriefe

 

Zuschriften zur 83. Ausgabe

Vielen Dank. lieber Herr Ohl, ich habe das Meeraner Blatt jetzt, 25 Jahre nach unserer ersten Begegnung, sehr gern gelesen.
Mit guten Grüßen
Ihr Martin Böttger, Zwickau

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Wir gratuliere zum "700." und zu Ihren "langen Atem", der dieses Jubiläum ermöglichte! Ein "Glück auf" für die weitere Arbeit und die besten Wünsche Ihre Familie Wünschittel, Meerane

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Vielen Dank für die Worte zur deutschen Wiedervereinigung. Ohne die Protestbewegungen und der vorgängigen Einstellung von Gorbatschow wäre das so wohl nicht möglich gewesen. Wir werden heute Abend, wenn auch fern der alten Heimat, diesen Tag würdigen.
Herzliche Grüsse
Von Sigi und Ruth Götz, Schweiz

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Danke für das Erinnern! Georg Krause, Meissen

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Danke für die “Worte der Rückschau”. Ja, die Zeit vergeht rasend schnell. Und es ist gut, immer mal wieder daran zu erinnern, was für ein großes Geschenk wir mit der Wiedervereinigung bekommen haben. Manche sehen das leider nicht mehr so.

Herzliche Grüße
Horst Donner, Lörrach

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Ein Stück vom Himmel

Am Donnerstag, dem 02.10.2014, beendete die Evangelische Grundschule St. Martin Meerane ihren Schultag auf ganz besondere Art und Weise. Alle Klassen feierten gemeinsam mit Eltern und Gästen den diesjährigen Erntedankgottesdienst im Kirchgemeindehaus. Unter dem Motto „Ein Stück vom Himmel“ gingen wir auf die Suche nach himmlischen Momenten in unserem Alltag. Die Klasse 3 fand solche Momente in gemeinsam verbrachter Zeit, gegenseitiger Fürsorge und geteilter Freude. In kleinen Spielszenen ließen sie uns alle daran teilhaben. Als sich Erwachsene und Kinder am Ende des Gottesdienstes unter unserem blauen Himmel gegenseitig den Segen Gottes zusprachen war all das zu spüren. Perfekt abrundet wurde der Tag durch das Wunschessen der Kinder – unsere gefüllte Martinsecke – zum Tag der Schulspeisung.

Dankbar für alles womit wir überreich beschenkt sind und mit geöffneten Augen, noch unentdeckte Himmelsstückchen wahrzunehmen, starteten wir in das verlängerte Wochenende. Ein Dank gilt auch allen Spendern für die Aktion „Eine Bibel für jedes Kind“.
Wir konnten in diesem Gottesdienst weitere 21 Kinder mit Bibeln beschenken. Ramona Peter, Meerane

Kooperation Kursana mit Krankenhäusern

Meerane. Schon seit längerem bestehen zwischen dem Kursana-Domizil Meerane sowie den Krankenhäusern Glauchau und Altenburg enge Kooperationsbeziehungen. „Diese Beziehungen sind für uns sehr wichtig, da Mitarbeiter des Kursana-Domizils in den medizinischen Einrichtungen Erfahrungen sammeln können, die sie dann auch bei der Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner unseres Altenheims anwenden können. Uns geht es um eine hohe Qualität in der Pflege, und da sind solche Erfahrungsaustausche sehr wichtig,“ so Andrea Tannert, Direktorin des Kursana-Domizils Meerane.

Seit September hospitieren nun wieder Mitarbeiter der Senioreneinrichtung in den Stationen der psychiatrischen Abteilungen der Krankenhäuser. Dabei erhalten sie Einblicke und Verständnis für die schwere Arbeit der dort tätigen Schwestern. Geplant ist zudem auch wieder eine Hospitation von Krankenschwestern aus Glauchau und Altenburg im stationären Bereich des Kursana-Domizils Meerane, Haus Höhenweg. „Auf diese Weise lernen beide Seiten voneinander, für die Betreuung der Kranken kann das nur gut sein“, sagt abschließend Andrea Tannert.

 

 

Nachruf Uhlig

 

Kontakt und Impressum

Zuschriften an das Meeraner Blatt bitte an: Redaktion Meeraner Blatt, Moeschlerweg 1 a, 08393 Meerane oder per e-Mail post@meeranerblatt.de, Tel. 03764 / 3959, Fax 03764 / 796 764.
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Erscheint im Internet kostenlos unter www.meeranerblatt.de in loser Folge. Ankündigung neuer Ausgaben jeweils durch Rundmail an die dem mb bekannten Adressen.
Verantwortlich / Herausgeber: Dr. med. Peter Ohl, Bürgermeister a. D

 

Große Kundgebung auf dem Meeraner Markt im Herbst 1989

Fotos: Foto Augsten Meerane

Große Kundgebung auf dem Meeraner Markt im Herbst 1989